Aktivkatze oder Roboter-Katze: Was passt zu Menschen mit Demenz?
Kuschelkatze ohne Technik oder Roboter-Katze mit Schnurren und Bewegung? Eine Orientierungshilfe, welche Katze zu welchem Menschen mit Demenz passe...
Roboter-Katzen und Roboter-Hunde sind für Menschen gedacht, die sich aus körperlichen oder räumlichen Gründen nicht um ein lebendiges Tier kümmern können. Die Tiere mit dem kuschelweichen Fell reagieren auf Bewegungen und Berührungen: Sie bellen, schnurren oder miauen und bewegen dabei Augen, Mund und Kopf.
Für Senioren und Menschen mit Demenz können sie ein schöner Anlass für Nähe, Streicheln und Gespräche sein. Manche erinnern sich dabei an das Kätzchen ihrer Kindheit, andere entdecken erstmals einen tierischen Begleiter. Wie ein Mensch reagiert, ist sehr unterschiedlich.
Das Fell ist kuschelweich, Sensoren sowie Bewegungs- und Vibrationstechnik machen die Roboter-Katze zum interaktiven Gefährten. Je mehr sie gestreichelt wird, desto entspannter wirkt sie: Sie kann die Augen schließen und sich auf den Rücken rollen, als wolle sie am Bauch gestreichelt werden. Wie es sich für eine Katze gehört, schnurrt und maunzt sie.
Wird sie länger nicht berührt, legt sie sich schlafen. Eine sanfte Bewegung am Rücken weckt sie wieder auf. Für manche Menschen kann die Beschäftigung mit der Katze angenehm und entspannend sein.
Wird der Roboter-Hund angesprochen oder berührt, kann er bellen und reagieren. Auch er legt sich schlafen, wenn er länger nicht berührt wird, und lässt sich durch eine sanfte Berührung wecken. Ein Roboter-Hund muss nie Gassi gehen. Für manche Menschen kann er ein Anlass für Freude sein.
Die interaktiven metaCats und metaDogs verbinden Sensorik mit weichem Fell. Sie schnurren oder bellen, bewegen Kopf, Augen und Schwanz und reagieren auf Streicheln mit realistischen Geräuschen und einem fühlbaren Herzschlag. Einige Funktionen lassen sich zusätzlich über englische Sprachbefehle auslösen. Das weiche Fell und die natürlichen Reaktionen können Momente der Ruhe und Freude schenken, allein oder gemeinsam mit anderen. Das Kunstfell enthält kein Tierhaar. Die Modelle werden per Akku betrieben und müssen aufgeladen werden.
Diese Kuschelkatze wurde als Begleiter für Menschen mit Demenz entwickelt. Ihr weiches Fell, das echten Katzen nachempfunden ist, lädt zum Streicheln und Kuscheln ein und kann das Bedürfnis nach Nähe ansprechen. Für Momente der Entspannung kann sie ein vertrauter Begleiter sein. Wenn Sie unsicher sind, ob eine ruhige Katze ohne Technik oder eine Roboter-Katze besser passt, finden Sie Anhaltspunkte in unserem Beitrag Aktivkatze oder Roboter-Katze: Was passt zu Menschen mit Demenz?
Kuschelkatze ohne Technik oder Roboter-Katze mit Schnurren und Bewegung? Eine Orientierungshilfe, welche Katze zu welchem Menschen mit Demenz passe...
Roboter-Katzen und Roboter-Hunde reagieren auf Berührung. Doch was weiß die Forschung über ihre Wirkung bei Demenz? Ein Überblick über Studienlage,...
Gut zu wissen