Sturzgefahr: Menschen mit Demenz haben ein bis zu 20-fach höheres Sturzrisiko, als gesunde, gleichaltrige Menschen.

Ein Sturz muss nicht unbedingt mit schweren Folgen oder Verletzungen enden (Kinder). Jedoch sieht das Bild anders aus bei Senioren und bei Menschen mit Demenz. Denn jeder Sturz hat in dieser Gruppe Folgen! Aber auch ein vermeintlich "folgenloser Sturz" kann zu Symptomen führen wie erhöhte Sturzangst, reduzierte Aktivität, einhergehender Muskelschwund bis hin zu sozialem Rückzug, was einen Verlust von Unabhängigkeit darstellt und die Lebenserwartung verkürzen kann.

So kann der nächtliche Toilettengang zum Supergau führen. In Deutschland werden jährlich rund 20.000 ältere Menschen in Pflegeheime eingewiesen aufgrund von Hüftfrakturen. 

 

Was sind die Hauptrisikofaktoren der Sturzgefahr?

Personenbezogene Sturzursachen:

  • Erkrankungen, die plötzlich Auftreten wie z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall

  • Gelenkschmerzen, Rheuma
  • Störung der Körperhaltung, zum Beispiel wegen Bandscheibenverschleiss

  • Gehstörungen

  • Stolpern aufgrund Verzögerung des Balancereflexes 

  • Plötzlicher Bewusstseinsverlust

  • Bei Diabetikern bei plötzlicher Hypoglykämie

  • Sehstörungen bei Kurzsichtgkeit

  • Ganz einfach Gleichgewichtsstörungen, wenn man nachts aus dem Bett steigt
  • Psychische Veränderungen wie Depressionen, Angst

  • Unkenntnis von Sturzgefahren

  • Die Gleitsichtbrille, an die man sich nur schwer gewöhnt

 

Umweltbezogene Sturzursachen:

  • Stolperfallen durch umherliegende Kabel, übereinander liegende Teppiche, Haustiere etc.

  • Zu lange Kleidung

  • Schlecht sitzende Schuhe

  • Veränderungen im Patientenzimmer

  • Alltagsgegenstände zum Beispiel Tische, Stühle und viele weitere Gegenstände, auf die Kinder hinaufklettern oder über die sie stolpern können

 

Medikamentenbezogene Sturzursachen:

  • Medikamente
  • Drogen

 

So reduzieren Sie das Risiko von Stürzen bei den Menschen, die Sie pflegen

Zunächst einmal alles aus dem Weg räumen, was das Stolpern begünstigt: Kabel, übereinanderliegende Teppiche, wacklige Kacheln, Möbelstücke, die hinderlich sind. Wenn die Stolperfallen eliminiert sind, hilft eine gute, dezente und nicht störend wirkende Nachtbeleuchtung. Entweder eine einfache Steckdosenleuchte oder eine LED-Leuchte, die unten am Bett verlegt wird und auf Bewegung beim Aufstehen reagiert. Sehr praktisch ist ein dimmbarer Nachttisch-Leuchtaufsatz, der Orientierung in der Dunkelheit verschafft.

Sehr zu empfehlen ist eine druckempfindliche Sensormatte, die vor dem Bett liegt und einen Alarm beim pflegenden Angehörigen auslöst, sobald eine Person auf die Matte tritt. So kann schnell geholfen werden. Sie bietet ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Sicherheit und ist die perfekte Lösung für Alarm bei nächtlichem Umherwandeln.

Ist es dann dennoch passiert, hilft nur Eins: das Drücken des großen, roten Knopf des Hausnotrufs, den man um den Arm trägt oder als Halsband, um sofortige Hilfe zu signalisieren beim betreuenden Angehörigen.

Demenzkranke Menschen und Alzheimer-Patienten haben oft einen unruhigen Schlaf. Sie wälzen sich hin und her und auch leider hin und wieder aus dem Bett. Das kommt gar nicht so selten vor. Hier gibt es nur Eins: den Sturz so gut wie möglich abzufedern mit einer SafeBag Sturzmatte, die vor das Bett gelegt wird.

 

 

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